Festival Dell‘Arte Pirotecnica Trani 2019

Wegen der Abwechslung versuchen wir wann immer es geht wenigstens ein mal im Jahr eine größere Reise zu einem Feuerwerk zu machen. Nach längerer Beobachtung über die Jahre ist uns der kleine Ort Trani aufgefallen, ein Ort in Apulien im Süden von Italien Nähe Bari.

Zentraler Ort und auch die größte Attraktion ist die sehr schöne Kathedrale San Nicola Pellegrino aus dem 11. Jahrhundert. Gleich daneben befindet sich der Hafen und auch der Schauplatz für das Festival Dell‘Arte Pirotecnica Tani. Ganze vier Tage findet dieses Festival statt mit viel Nebenprogramm, einer Streetfood-Meile und natürlich den abendlichen Feuerwerken.

Dieses Jahr begann es mit einer XXL-Shell Show, die allerdings etwas anders als erwartet war. Es wurden nur fünf große Bomben gezeigt, zusammen mit einer Sequenz von Singleshots. Das ärgerliche daran war das nicht hintereinander weg geschossen wurde, sondern eine teilweise bis zu 20 Minuten lange Pause dazwischen war. Jede von den Bomben wurde in das selbe Rohr verladen, das dauerte natürlich. Wir haben das Video dazu zusammengefasst, allerdings fehlt eine die für die Kameraeinstellung geopfert werden musste. Am zweiten Tag ging es dann los mit zwei Feuerwerken im Abstand von einer Stunde. Das erste war von Apulia Events Del Vicario aus San Severo (FG), das zweite von Luigi Di Matteo Fireworks aus Sant‘Antimo (NA). Am nächsten Tag fiel leider das erste Feuerwerk von Europirotecnica Scudo aus, so das nur noch Pirotecnica Pepe Luca E Figli aus Sala Consilina (SA) übrig blieb. Am letzten Tag gab es gegen Mittag ein Tagfeuerwerk von Pirotecnica Senatore, am Abend das Finalfeuerwerk von La Rosa International Fireworks aus Bagheria (PA). Aufgebaut wurde das ganze auf einer ca. 200 Meter langen Mole, wobei die sehr großen Kaliber ganz außen rechts ihren Platz hatten. Das Tagfeuerwerk war zwar eine spaßige Angelegenheit, nur leider stand der Wind nicht gerade günstig. Wie im Video zu sehen wurde man übersät mit großen Papierfetzen, Asche und jeder Menge Rauch. Viel zu sehen gab es ja sowieso nicht, der Haupteffekt besteht ja in den Salutschlägen die wirklich heftig waren. Auch in den nächtlichen Feuerwerken wurden sehr viele Saluts verwendet, was in Deutschland wahrscheinlich einen Ansturm von besorgten und aufgebrachten Bürgern erzeugt hätte. In Italien interessiert das niemanden, dort gibt es noch eine vernünftige Meinung zum Thema Feuerwerk.

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