Abschlussfeuerwerk zum Tag der Sachsen in Kamenz 2011

Der 20. Tag der Sachsen wurde in diesem Jahr von der Lessingstadt Kamenz ausgerichtet. Das Motto lautete: “Lessing, Lausitz, Lebensfreude”. Es gab aus diesem Anlass gleich 2 Feuerwerke – einmal ein Eröffnungsfeuerwerk am Freitag, dem 2. September 2011 auf dem Hutberg und zum anderen das Abschlussfeuerwerk am Sonntag, dem 4. September an der Elsteraue. Die Ausrichtung beider Feuerwerke wurde in einem Auswahlverfahren der Stadt Kamenz an die Firma Mega-Feuerwerk aus Berlin übertragen.

Leider war es mir nicht möglich, beim Eröffnungsfeuerwerk auf dem Hutberg dabeizusein. Dafür aber zum Abschlussfeuerwerk am Sonntag. Ich hatte mir vorsorglich eine Vignette zur Einfahrt in den äußeren Sperrkreis besorgt und war sehr froh, dass alles ganz problemlos ablief und ich mit dem PKW bis zu den Auewiesen an der “Schwarzen Elster” fahren und dort auch das Auto parken konnte. Vorab warf ich noch ein Blick auf den Abbrenner, führte ein nettes Gespräch mit dem Chef von Mega-Feuerwerk über den Aufbau und was so gezündet werden wird. Dann die Entscheidung, das Feuerwerk von der Rückseite aus zu fotografieren und zu filmen. Dies erwies sich später als richtig, da es auf der Wiese der Elsteraue ziemlich feucht und dunstig war und der Rauch in Richtung Zuschauer zog. Die Firma Mega-Feuerwerk war mir bisher nicht bekannt und von daher war ich schon ein wenig gespannt, wie sich das Feuerwerk gestalten würde. Das Budget, das die Stadt für das Abschlussfeuerwerk bereitgestellt hatte, war für diesen Anlass nicht gerade üppig und ich hatte keine so großen Erwartungen. Das alte Sprichwort, “Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben”, erwies sich hier wieder einmal als richtig. Mega-Feuerwerk gab alles um zu gefallen. Zwar wurden sehr viele Cakeboxen geschossen, aber zwischendurch gab es immer wieder Abwechslung durch großkalibrige Bomben. Zum Ende hin wurden Bomben vom Kaliber 150mm am Boden gezündet, ein Anblick der äußerst selten in Deutschland ist. Es war ein sehr schönes Feuerwerk, mit geschickt eingebauten hübschen Elementen, mit ganz individueller Konzeption und man erkannte, dass das Feuerwerker-Team sich viele Gedanken gemacht hatte, das Abschlussfeuerwerk zu einem Erlebnis werden zu lassen. Ich muss sagen, die Fahrt nach Kamenz hat sich doppelt gelohnt. Ein dickes Lob und ein Dankeschön an die Mitarbeiter von Mega-Feuerwerk. Sie haben sich sehr bemüht, dem 20. Tag der Sachsen einen krönenden Abschluss zu geben.

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