Spandauer Havelfest, Berlin 2011

Vom 2. bis zum 5. Juni fand zum 17. Mal in Berlin das Spandauer Havelfest statt.Traditionell bei jedem Havelfest wird am Samstagabend ein Musikfeuerwerk auf einer Havel-Insel gezündet, das vom Festgelände aus zu erleben ist.

In diesem Jahr wurde das Feuerwerk wieder von Jan Feuerwerke gezündet. Auch hier war, wie ich in letzter Zeit fast immer feststellen konnte, vom Veranstalter beim Budget offensichtlich der Rotstift angesetzt worden. Am Anfang zog sich der eigentliche Start des Feuerwerks sehr in die Länge und es wurden erst einmal bengalische Lichter in allen Grundfarben abgebrannt. Als es nach ca. 4 Minuten endlich richtig losging, war die ganze Sache auch nicht die „blanke Sahne“. Die eingesetzte Ware bestand bis auf wenige Ausnahmen größtenteils aus Standard-Chinaware mit teilweise wenig Standzeit. Gut angekommen beim Zuschauer waren die eingesetzten Wasser-Cakeboxen. Die Musik war leider nicht synchron zum Feuerwerk, sondern einfach nur zur Untermalung abgespielt. Das war allerdings nicht so wichtig, weil gleichzeitig ein großes Partyschiff mit lauter Elektro-Musik vorbei kam und anhielt.Der Wind stand ungünstig zum Zuschauer, nebelte die Menschen ein und die Pappschnipsel flogen auf die Leute herunter. Die Rahmenbedingungen zum Fotografieren und Filmen waren unter den gegebenen Bedingungen schlecht. Trotz allem finde ich es schade, dass bei dem Fest eindeutig gespart wurde. Das Jan Feuerwerk auch ein gutes Havelfest Feuerwerk schießen kann, beweisen die Jahre davor. Nur ohne genug Budget kann auch der beste Pyrotechniker nichts herbeizaubern.

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