7. Infoveranstaltung der BAM Sprengstoffe und Pyrotechnik

Am 31. Mai 2012 fand auf dem Gelände der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in Horstwalde bei Berlin die 7. Informationsveranstaltung für Sprengstoffe und Pyrotechnik statt.

Zugelassen waren 300 angemeldete Teilnehmer. Der Vormittag war mit diversen Seminaren ausgefüllt und am Nachmittag standen Vorführungen auf dem Sprengplatz an. So wurden u.a. Gasexplosionen vorgeführt, wie verhält sich Schwarzpulver und Treibladungspulver, es wurde gezeigt, was passiert, wenn ein Regal mit Feuerwerkskörpern in Brand gerät, pyrotechnische Munition wurde geschossen und es gab ein Tageslichtfeuerwerk von Tulitemestarit. Dieses Feuerwerk war anders, nicht so sehr für die Augen sonderen vielmehr für die Ohren. Die Pyros von Tulite zeigten, sie können es nicht nur leise und sanft, sondern auch laut mit viel Getöse und Rauch . So gab es vor allem etwas auf die Ohren und natürlich auch ein bissel was zu sehen. Es krachte ziemlich, geschossen wurden Salutbomben bis 125mm, Knall- und Pfeifcakeboxen u.a. auch die Monsterking, Bodenknallkörper wie z.B. Eraser, viele Knallketten und ein Massenstart von 500 Silvesterknallraketen.Der simulierte Regalbrand war auch nicht von schlechten Eltern und man mag sich nicht vorstellen, was passieren könnte, wenn ein komplettes Lager bestückt mit Feuerwerkskörpern in Brand geraten sollte.Auch das Projekt 1000, ein Rekordversuch mit der größten in Europa hergestellten Bombe, konnte endlich von der Firma Bavaria Fireworks durchgeführt werden. Nach dem organisatorisch gescheiterten Versuches seitens des Veranstalters die Bombe auf der Pyroworld in Tempelhof zu zünden, bot sich dieser Termin auf dem Testgelände der BAM an. Die Feuerwerkfanpage und das Pyromagazin konnten exklusiv die Verladung der Bombe auf Fotos und Video festhalten. Leider spielte das Wetter nicht mit, es regnete und die Sicht wurde zunehmend schlechter. Da die Bombe gut 800m Steighöhe hat, würde diese in den tief hängeneden Regenwolken verschwinden. Von daher hatten wir uns entschieden nicht bis zum Abschuss zu warten, da es verschwendete Zeit gewesen wäre. Später erfuhren wir, dass die Bombe in Bodennähe als Feuertopf explodiert ist, ein Fehlschlag. Schade für Bavaria, die soviel Arbeit in dieses Projekt gesteckt hatten. Aber wenigstens können sie behaupten, sie haben den Weltrekord des größten Feuertopfes der jemals gebaut wurde.Anbei ein kleiner Einblick in das obige Geschehen.

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