PYROMUSIKALE 2009 Hanabi und Eröffnungsfeuerwerk

Am Eröffnungstag, man könnte behaupten, der “Pechtag” der PYROMUSIKALE 2009, wurde zunächst ein Weltrekordversuch unternommen, wobei 20.000 Bengalfakeln das neue “be Berlin”-Logo bilden sollten. Leider war das Bild an zwei Positionen nicht vollständig, weswegen leider der Weltrekordversuch scheiterte. Angeblich sollen Füchse Zündkabel durchgebissen haben. Eindrucksvoll war aber auf alle Fälle das rot-leuchtende Feld (siehe Foto) zu erleben, was nur aus einem Hubschrauber richtig zu erkennen war. Ärgerlich war der misglückte Versuch, da wochenlange Mühen und Anstrengungen nicht die nötige Belohnung erfuhr.

Danach startete das geplante Hanabi mit den schönsten und größten Feuerwerksbomben der Welt, mit einem Kaliber von ca. 60 bis 600 mm, zumindest war so die Ankündigung. Die größten Feuerwerksbomben (600 mm Durchmesser) waren zuletzt in Deutschland zum japanischen Feuerwerk in Düsseldorf im Jahr 2000 (Japantag) und erstmals in Deutschland in Berlin Tempelhof während des japanischen Feuerwerks zur 750-Jahr-Feier Berlins im Jahr 1987 geschossen worden. Leider war fast alle Mühe umsonst, da bis auf die 600er Feuerwerksbomben die eigentlichen Hanabis auf Grund technischer Probleme nicht zündeten, sondern sich nur der Unterbau des Hanabi-Feuerblumenbildes am Himmel aufbaute (siehe Fotos). Die 600er Hanabis sind die wahre Wucht, denn nicht nur visuell, durch den eleganten schweif-Aufstieg mit begleitenden Small Flowers und schließlich den sechsfachen Farbwechsel der Blume, sondern auch die Druckwelle vom Abschuss und schließlich der öffnende Feuerblume lassen es zu einer Art Gesamtkunstwerk erscheinen. Aus meiner Sicht lohnt es sich immer für solche japanischen Feuerwerkskörper weit anzureisen.

Den PYROMUSIKALE-Donnerstag wurde schließlich mit einem gigantischen 10minütigen Musikfeuerwerk von Hans-Georg Kehse zu Händels Feuerwerksmusik beschlossen, was durch die Größe und einer Breite von ca. 450 m die vorherigen Pannen fast vergessen ließen. Dieses Eröffnungsfeuerwerk war gigantisch und zeugte schon mal von den fantastischen sechs, jeweils 20minütigen Wettbewerbsbeiträgen am PYROMUSIKALE-Freitag und -Samstag.

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